„Beinahe jeden Tag erhalten wir in den Bundesländern eine neue Nachricht, in der wir erleben, wie Wien bevorzugt wird. Nun wird bekannt, dass die Bundeshauptstadt 215 zusätzliche Kassenarztstellen erhalten soll, die übrigen 8 Bundesländer aber in Summe nur 155. Wir in Niederösterreich erhalten weniger als 80 neue Stellen. In Wien leben rund 20 Prozent der Bevölkerung Österreichs, sie erhalten aber rund 60 Prozent aller neuen Kassenärzte. Wo ist hier die Relation? Auch wir haben Bedarf an mehr Kassenstellen. Warum wird Wien in Gesundheitsfragen einmal mehr bevorzugt und man vergisst auf die Patientinnen und Patienten in den übrigen Bundesländern? Das kann man unseren niederösterreichischen Landsleuten nicht erklären, die zusätzlich von Wien durch die Gastpatientendebatte in Geiselhaft genommen werden“, hält Gesundheitssprecher LAbg. Franz Dinhobl fest. „Wir werden weiter für das Recht der Patientinnen und Patienten in der Ostregion kämpfen und rufen deshalb alle auf, unsere Kampagne unter www.gastpatienten.at zu unterstützen. Nach der Debatte um die sogenannten Gastpatienten ist das ein weiteres Kapitel in der unerträglichen Geschichte der medizinischen Ungleichbehandlung im Osten Österreichs“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner.
VPNÖ-Zauner/Dinhobl: Kein Tag vergeht, an dem Wien in Gesundheitsfragen nicht bevorzugt wird
Geplante Neuverteilung der zusätzlichen Kassenarztstellen durch die ÖGK sieht für die Bundeshauptstadt 215 neue Ärzte vor – für NÖ weniger als 80
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