Spitzenkandidat Hermann Hauer und 450 Besucher aus dem Bezirk Neunkirchen in der Arena Nova

Am gestrigen Abend fand in der Arena Nova in Wiener Neustadt die dritte von sieben VPNÖ-Regionalveranstaltungen für die Bezirke Neunkirchen und Wiener Neustadt statt. Mit Standing Ovations wurde Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner von den Gästen empfangen: „Seit meinem ersten Tag liegt mir eines am Herzen: Niederösterreich als Land an der Seite der Menschen zu verstehen, zu gestalten und zu führen. Weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir im Miteinander mehr erreichen können. Und wer dieses Miteinander auch in Zukunft möchte, muss dafür auch die Volkspartei NÖ wählen“, so die Landeshauptfrau.

Zu den wichtigsten Anliegen der Landeshauptfrau zählen Arbeit, Gesundheit, Mobilität und Familie: „Wir haben in Niederösterreich mit 600.000 Beschäftigten Rekordbeschäftigung und den stärksten Rückgang an Arbeitslosen seit sechs Jahren. Wir wissen aber auch, dass es Menschen gibt, die Sorge haben, eine Arbeit zu finden oder Sorge haben, ihre Arbeit zu verlieren. Deswegen war es mir wichtig, den NÖ Beschäftigungspakt in der Höhe von 1,3 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre zu beschließen, der neue Initiativen für Aus- und Weiterbildung, Beratung und Arbeitsvermittlung setzt. Damit unterstützen wir die Menschen, einen Arbeitsplatz zu finden und einen guten Arbeitsplatz langfristig zu behalten. Essentiell für eine gute Lebensqualität vor Ort in allen Regionen ist die bestmögliche Gesundheitsversorgung auf Top-Niveau. Mit MedAustron in Wiener Neustadt und dem Kinder-Reha-Zentrum in Bad Erlach haben wir zwei Leuchtturmprojekte in der Region, die weit über die Grenzen Niederösterreichs hinaus anerkannt sind. Mit der Landarztgarantie sorgen wir sowohl mit Sofortmaßnahmen als auch langfristig dafür, dass wir im niedergelassenen Bereich eine nächstmögliche Gesundheitsversorgung garantieren“, so Mikl-Leitner.

Labg. Hermann Hauer, der als Spitzenkandidat der Volkspartei im Bezirk Neunkirchen antritt, ergänzte: „Neben den beiden Projekten in unserem Nachbarbezirk, die sich auch positiv für den Bezirk Neunkirchen auswirken, sei es durch Arbeitsplätze direkt und indirekt, ist mir Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Land NÖ auch im Bezirk Neunkirchen enorm viel geleistet worden. So wurde das Landesklinikum in Neunkirchen neu errichtet, und in St. Corona ein Vorzeigetourismusprojekt umgesetzt, um nur zwei Projekte stellvertretend zu nennen. Auch der Erhalt der Schneebergbahn war nur durch die enge Zusammenarbeit mit dem Land möglich, und der Betrieb ist auch für die Zukunft gesichert.“

„Was die Mobilität betrifft, wurde bereits in den letzten Jahren viel in unsere Straßen und Schienen investiert. Jetzt ist es unsere Aufgabe, die Verkehrswege noch schneller und die Fahrzeiten noch kürzer zu machen. Daher investieren wir mit dem NÖ Mobilitätspaket 3,3 Milliarden Euro – nicht nur in den Ausbau unserer Straßen, sondern verstärkt in den Öffentlichen Verkehr und die E-Mobilität. Die größte Herausforderung für Familien ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In der Kinderbetreuung sind wir schon heute vorbildlich. Wenn es aber um unsere Kleinsten geht, starten wir jetzt eine neue Offensive. Eine Maßnahme daraus: 100 neue Kleinkinder-Gruppen im ganzen Land, auf freiwilliger Basis, damit wir den Eltern das Leben leichter machen. Denn mein Ziel ist es, Niederösterreich zum Mutterland moderner Familienpolitik zu machen“, betont die Landeshauptfrau.

„Wenn ich unterwegs bin, wenn wir alle unterwegs sind, dann merken und spüren wir das, was die Landsleute wollen: Das Miteinander. Und gerade dieses Miteinander stellt unsere Landeshauptfrau in den Vordergrund. Wir hauen nicht drauf, wir hauen uns rein. Also werben wir am Esstisch bei der Familie, am Stammtisch bei Freunden, bei Vereinen und am Arbeitsplatz. Überzeugen wir die Unentschlossenen, dass unsere Landeshauptfrau die Beste an der Spitze ist. Geben wir alles, gehen wir zu jedem Bürger und jeder Bürgerin, lassen wir keinen Haushalt unbesucht und keine Hand ungeschüttelt. Denn wer das Miteinander will, muss das Miteinander und damit unsere Landeshauptfrau wählen“, appellierte VPNÖ Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Mit dabei war auch Klubobmann und Bürgermeister Klaus Schneeberger, der als gebürtiger Tiroler im Alter von fünf Jahren in die Region gezogen ist. Mittlerweile ist er der längstdienenste Klubobmann Österreichs und hat die Entwicklung, welche die Bezirke Wr. Neustadt und Neunkirchen in den vergangenen Jahrzehnten durchlaufen haben, ganz genau beobachtet: "Wer hätte vor drei Jahrzehnten gedacht, dass unsere Kinder heute, ganz nahe am Wohnort, eine tertiäre Ausbildung genießen können? Durch MedAustron konnten wir uns zu einem Forschungsstandort weiterentwickeln und durch verschiedene Technologieunternehmen, die sich in dieser Alt-Industrieregion angesiedelt haben, sind wir mittlerweile auch ein Hightech-Standort geworden und haben uns darüber hinaus auch als Tourismusregion etabliert.“ Angesprochen auf die Arbeit mit und unter Landeshauptfrau Mikl-Leitner streicht er vor allem ihren „erfrischenden, empathischen und herzlichen Umgang mit den Menschen und ihren Stil des Miteinanders hervor.“ Er appelliert an die zahlreichen Gäste: „Wir können auf das beste Niederösterreich aller Zeiten aufbauen und damit diese Entwicklung auch in Zukunft weitergeht müssen wir alle laufen, laufen, laufen und alle Hände schütteln.“ Unter den 1.000 Gästen war auch Geschäftsführer der Firma Mohr-Sederl Fruchtwelt, Andreas Sederl: „In den letzten Jahren konnten wir immer mehr Kunden dazu gewinnen und haben vor kurzem sogar auch einen Schaubetrieb eröffnet. Uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden zeigen können, wie ihr Produkt hergestellt wird. Als Obmann des Vereins „Obst im Schneebergland“ setzen wir uns vor allem für das Aufrechterhalten und Revitalisieren alter Obstsorten in der Region ein. Daher freut es mich besonders, in so einem schönen „Fleckerl“ in Niederösterreich leben und arbeiten zu können.“ Durch den Abend führten die Moderatoren Kristina Sprenger, Clemens Reinsperger und Peter Madlberger. Die Musikgruppe „MGV Glück auf Grünbach“ umrahmte das Programm mit musikalischen Beiträgen aus dem Bezirk Neunkirchen.